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Anleitung · Verkaufen & Funnels

Online-Kurs erstellen und verkaufen: Anleitung (auch kostenlos, mit Systeme.io)

Kurz gesagt: Du brauchst kein Filmstudio und keine teure Plattform. Ein klares Thema, schlanke Aufnahmen und ein Tool, das Kurs, Verkaufsseite und Zahlung zusammenhält. Hier ist der Weg vom Wissen zum verkaufsfertigen Kurs, Schritt für Schritt.

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Zum Mitmachen: Der Gratis-Plan reicht, um Kurs, Verkaufsseite und Zahlung an einem Ort aufzusetzen.

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Bevor du startest: das eine Ergebnis

Der häufigste Fehler ist, mit dem Aufnehmen zu beginnen, bevor das Ziel klar ist. Bring vorher einen Satz zu Papier: Welches konkrete Problem löst dein Kurs, und was kann der Teilnehmer danach, das er vorher nicht konnte? Dieses Ergebnis ist dein roter Faden für die Inhalte und zugleich dein wichtigstes Verkaufsargument. Alles Weitere wird leichter, wenn dieser Satz steht.

In 6 Schritten zum verkaufsfertigen Kurs

  1. Thema und Ergebnis festlegen. Ein Satz: welches Problem, welches Ergebnis. Je konkreter, desto leichter später der Verkauf.
  2. Inhalte gliedern. Das Ergebnis in Module und Lektionen zerlegen. Diese Outline hält dich beim Aufnehmen auf Kurs.
  3. Lektionen aufnehmen. Schlank halten, meist Bildschirmaufnahme mit Stimme. Eine klare kurze Lektion schlägt ein aufgeblähtes Hochglanz-Video.
  4. Kurs in Systeme.io anlegen. Mitgliederbereich erstellen, Module aufbauen, Lektionen hochladen. Teilnehmer bekommen einen geschützten Login.
  5. Verkaufsseite und Zahlung bauen. Eine Seite, die das Ergebnis in den Mittelpunkt stellt, plus verbundene Zahlung. Nach dem Kauf schaltet sich der Zugang von selbst frei.
  6. Launch an deine Liste. Den Kurs deiner E-Mail-Liste ankündigen und den Verkauf öffnen. Der erste Launch bringt Feedback für die nächste Runde.

Geht das wirklich kostenlos?

Ja. Der Gratis-Plan von Systeme.io hostet deinen Kurs im Mitgliederbereich, trägt die Verkaufsseite und die Zahlungsanbindung. Für die Aufnahme genügen ein einfaches Screen-Recording-Werkzeug und ein ruhiger Raum. Du startest also ohne Budget und zahlst erst, wenn dein Angebot wächst. Wie das Tool sonst abschneidet, steht im Systeme.io-Test.

Welches Equipment brauchst du wirklich?

Weniger, als du denkst. Für die meisten Kurse reicht dein Computer mit einem einfachen Bildschirmaufnahme-Programm und ein halbwegs ordentliches Mikrofon: Schon ein günstiges Ansteckmikro oder ein gutes Headset schlägt das eingebaute Laptop-Mikro deutlich. Wichtiger als teure Technik ist ein ruhiger Raum ohne Hall und eine klare Stimme. Kamera und Gesicht sind bei vielen Themen optional, eine saubere Bildschirmaufnahme mit gutem Ton trägt einen kompletten Kurs. Willst du die Lektionen gar nicht selbst einsprechen, kannst du den Text auch von einer KI-Stimme vertonen lassen. Fang mit dem an, was du hast, und rüste erst nach, wenn der Kurs sich verkauft.

Wie du den Kurs verkaufst

Ein Kurs verkauft sich selten von allein, er braucht einen kleinen Funnel davor. Interessenten tragen sich über eine Seite ein, bekommen ein paar E-Mails mit echtem Mehrwert und danach das Angebot. Der erste Verkaufsschub kommt fast immer aus der eigenen E-Mail-Liste, nicht aus kalter Reichweite. Wie dieser Funnel entsteht, liest du in der Anleitung Sales-Funnel erstellen.

Fazit vom Fuchs

Ein Online-Kurs ist kein Filmprojekt, sondern ein klares Versprechen plus schlanke Umsetzung. Definier das Ergebnis, nimm die erste Version auf, verkauf sie, während du sie fertigstellst, und bau mit dem Feedback die zweite. So entsteht ein Kurs, den Menschen wirklich brauchen, statt einer perfekten Aufnahme, die niemand kauft.

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Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen Online-Kurs?

In sechs Schritten: Thema und Ergebnis festlegen, Inhalte in Module gliedern, Lektionen aufnehmen, den Kurs in einer Plattform wie Systeme.io anlegen, eine Verkaufsseite mit Zahlung bauen und an deine Liste launchen. Wichtiger als perfekte Technik ist ein klares, verkaufbares Ergebnis.

Kann man einen Online-Kurs kostenlos erstellen?

Ja. Mit dem kostenlosen Plan von Systeme.io legst du einen Kurs an, hostest die Lektionen im Mitgliederbereich und baust die Verkaufsseite, ohne etwas zu zahlen. Für Aufnahme reichen ein einfaches Screen-Recording-Tool und ein ruhiger Raum.

Welche Plattform eignet sich für Online-Kurse?

Für Einsteiger ist eine All-in-one-Lösung praktisch, weil Kurs, Verkaufsseite, Zahlung und E-Mails an einem Ort liegen. Systeme.io deckt das mit einem echten Gratis-Einstieg ab. Spezialisierte Kurs-Plattformen bieten mehr Tiefe, kosten aber meist mehr und brauchen zusätzliche Tools drumherum.

Wie verkaufe ich meinen Online-Kurs?

Über eine Verkaufsseite, die das Ergebnis klar benennt, plus einen einfachen Funnel: Interessenten tragen sich ein, bekommen ein paar wertvolle E-Mails und dann das Angebot. Der erste Verkaufsschub kommt fast immer aus der eigenen E-Mail-Liste, nicht von kalter Reichweite.

Muss der Kurs fertig sein, bevor ich ihn verkaufe?

Nein, im Gegenteil. Viele verkaufen die erste Runde, während sie den Kurs Woche für Woche aufnehmen. Das bringt früh Umsatz und echtes Feedback, sodass du genau das baust, was die Teilnehmer wirklich brauchen.

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